
Die 8e zu Gast bei der Tagesschau
Am 19. Februar 2026 besuchte die 8e im Rahmen des Deutschunterrichts die Redaktion der Tagesschau.
Im Anschluss an ihren Besuch erprobten die Schüler*innen selbst erste journalistische Textsorten, wobei zahlreiche tolle Berichte und Reportagen über die Eindrücke des Tages entstanden sind.
Beispielhaft können im Folgenden die Reportage von Cleo sowie der Bericht von Johannes und Yasar gelesen werden.
Tagesschau
Im Technikraum ist es sehr eng, da unsere Klasse fast den ganzen Raum einnimmt. Viele Bildschirme sind an der Wand, auf vielen läuft gleichzeitig dieselbe Sendung. Plötzlich sehe ich, dass die bekannte Uhr der Tagesschau läuft. Wenige Sekunden später beginnen die 9 Uhr-Nachrichten.
Unsere Klasse durfte im Deutschunterricht einen Blick hinter die Kulissen der Tagesschau werfen. Im Studiuo werden gerade die Nachrichten aufgenommen. Es ist kleiner als gedacht, und komplett elektronisch. Keine Kameramänner/-frauen, nur Kamera-Roboter.
Wir erfahren, wie viel Vorbereitung hinter einer Show steckt. Hunderte von Menschen arbeiten in diesem Büro, doch trotzdem wird manchmal spontan alles geändert. „Einmal haben wir über einen Schneesturm in Berlin berichtet und während wir live waren, kam ndie Meldung, dass jetzt alle Flüge gestrichen sind. Dann mussten wir das während der Show ändern. Als der Sprecher mit dem Bericht gestartet ist, war das Ende noch nicht fertig geschrieben“, so der Redakteur Tim Seeger.
Als wir das Gebäude verlassen, wissen wir deutlich mehr über die deutschlandweit am meisten gesehene Nachrichtensendung. Nicht nur, wie und wo sie produziert wird, sondern auch, was ihr Schwerpunkt beim Aussuchen der Themen ist, oder wie sie an ihre Informationen kommen.
Cleo
Ausflug zur Tageschau
Die Klasse 8e des Gymnasiums Allee hat am Donnerstag, 19.02.2026, die Redaktion der Tagesschau in Hamburg Lokstedt besucht und durfte einen Einblick in die Abläufe erlangen. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Redakteur herumgeführt und hatten die Gelegenheit, danach noch Fragen über Journalismus zu stellen.
Losgefahren sind sie von der Schule um 08:15 Uhr in Richtung U-Bahnstation “Hagenbecks
Tierpark” und sind ein kurzes Stück gelaufen. Dort wurden sie von einem Tagesschau- Redakteur empfangen. Anschließend führte er sie durch die Räumlichkeiten, als erstes vor das Studio, in dem gerade die Tagesschau aufgenommen wurde. Währenddessen hat er ihnen an einer bedruckten Wand mit einem Zeitstrahl die Geschichte der Tagesschau erzählt. Als die Sendung zu Ende war, ist ihnen der Tagesschausprecher Carl-Georg Salzwedel, der gerade noch die Tagesschau moderiert hatte, entgegengekommen. Anschließend wurde der Klasse der Regieraum gezeigt. Dort war ein kleines Fenster, durch das man ins Studio schauen konnte. Man konnte sehen, dass die Tagesschau keinen Greenscreen verwendet, sondern mehrere Beamer, die das Bild von hinten auf eine Stoffwand projizieren. Im Anschluss ist die Klasse in die sogenannte Lounge gegangen und konnte Fragen loswerden. Neu für viele war, dass man kein spezielles Fach studieren muss, um Nachrichtensprecher zu werden, aber man sollte Erfahrung mit dem Sprechen vor Publikum haben, zum Beispiel als Radiomoderator oder bei anderen Fernsehsendern. Auch als Redakteur braucht man nicht unbedingt ein Studium, hier muss man aber eine zweijährige Ausbildung machen. Eine weitere interessante Information war für die Klasse, dass Meldungen noch während der Sendung verändert werden können. Außerdem kommen die Nachrichtensprecher zwei Stunden vor der Sendung, um noch in die Maske zu können und um sich vorzubereiten. Unter anderem wurde ihr erzählt, dass erst einmal die 20:00 Uhr-Tagesschau nicht aus Hamburg, sondern aus München gesendet wurde, in 74 Jahren Tagesschaugeschichte. Der Grund dafür war ein Streik der Hamburger Mitarbeiter. Zum Schluss hat die Klasse ein Bild vor dem Logo der Tagesschau gemacht.
Johannes und Yasar