Journalist*in Azadê Peşmen bei den Projekttagen politische Bildung
Am 26. Februar 2026 durften wir Azadê Peşmen (freie*r Journalist*in, DIE ZEIT, DLF, WDR), die eigens für die Projekttage zu uns nach Hamburg kam, im Workshop begrüßen. Als Journalist*in berichtete sie u.a. aus Brasilien, der Türkei und dem Irak, produziert journalistisch-investigative Storytelling-Podcasts mit der eigenen Firma rabbithole media, und hostet den täglichen Nachrichten-Podcast der ZEIT „Was jetzt?“. Im Workshop nahm Azadê sich viel Zeit, um mit den Teilnehmer*innen über deren Fragen zu journalistischer Arbeit zu sprechen und aus ihren Erfahrungen zu berichten. Vielen Dank für den Besuch und die wertvollen Einblicke!
Natalie Wagner
„Wie entstehen Nachrichten und wie sieht der Beruf als Journalistin aus?“ Der Workshop „Politischer Journalismus“ ist diesen Fragen auf den Grund gegangen. Doch bevor wir unsere selbst ausgewählten Fragen an Azadê Peşmen stellten, haben wir diese am Tag zuvor vorbereitet. Wir haben im Kurs über unseren eigenen Nachrichtenkonsum reflektiert und diskutiert, was „gute“ Nachrichten für uns ausmachen. Interessant dabei war, wie unterschiedlich wir darauf blicken.
Außerdem haben wir uns einen Podcast von Azadê Peşmen individuell angehört, um sie schonmal kennenzulernen und Fragen für sie vorzubereiten.
Umso spannender war dann der zweite Tag, als man sehen konnte, wer sich hinter der Stimme von dem Nachrichten–Podcast der ZEIT „Was jetzt?“ verbirgt. Wir haben uns sehr viel Zeit genommen, um Azadê unsere Fragen stellen zu können. Die Fragen waren vielseitig. Zum einen ging es um den Beruf als Journalistin, aber auch um ihre Meinung zu politisch umstrittenen Fragen. Es war schön, dass wir die Gelegenheit hatten, offen all unsere Fragen zu stellen, die uns auf dem Herz brannten, frei von Benotung. Abschließend ist mir im Kopf geblieben wie Azadê nochmal explizit betonte, wie wichtig die Öffentlich-Rechtlichen seien.
Ein Bericht von Simay Demirci (12PP)




