Kultur, die berührt - Das große Fest der Künste 2026

Das alljährliche Fest der Künste war in diesem Jahr von ganz besonderer Bedeutung: Es stand im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums unserer Schule, des Gymnasiums ALLEE.

Mit rund 40 Produktionen zeigte sich unsere Schule von ihrer besten, nein!, von ihrer schönsten Seite: Gitarrensolos, Ehemaligenchor, Ausstellungseröffnungen, Musical-Darbietungen, neu interpretierte Brecht-Klassiker auf der Bühne, Tanzeinlagen und und und!

Überall auf dem Schulgelände wurde musiziert, gespielt, gesungen, getanzt, diskutiert und gestaunt. Viele Besucher:innen blieben deutlich länger als geplant, weil es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gab. Die Flure, Klassenräume und Bühnen waren erfüllt von einer besonderen Atmosphäre, die man schwer beschreiben kann und die doch sofort spürbar war: kreativ, lebendig und voller Energie. Herzblut ist vielleicht das Wort, das all das am besten beschreibt.

Doch das Fest lebte nicht nur von den zahlreichen Beiträgen. Es waren auch die Begegnungen zwischen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft, die diesen Tag besonders machten. Eins der vielen Highlights war das Café Memoria, ein historisches Café im Lichte des Jubiläums – kuratiert von Heidrun Kremser -, in dem die vielen ehemaligen Schüler:innen und Lehrer:innen (einige von ihnen waren damals für die Organisation der 100-Jahr-Feier verantwortlich, wow!) von unseren Referendaren Thies Goede und Julius Kramer sowie von zahlreichen freiwilligen Helfer*innen der Klassen 10e und 10f in Empfang genommen und bedient wurden. Hier hat man sich doch gerne „festgequatscht“.

Alexander Limmer