Liebe Eltern!

Mai, Juni, Juli – und dann ist das Schuljahr schon wieder zuende. Man glaubt es kaum, aber wir gehen in das letzte Viertel. Nun, die Abiturient*innen merken den Schluss schon nahen: Das schriftliche Abitur ist durch, alle Klausuren sind geschrieben; Ende Juni sind dann die mündlichen Prüfungen, bevor am 7.7.2023 im Michel die Entlassungsfeier starten kann. In allen anderen Jahrgängen werden natürlich noch Arbeiten geschrieben, und es sind noch einige Wochen zu lernen: Hier scheinen die Sommerferien noch weit weg; aber – der Sommer kündigt sich zumindest draußen ja (sehr) langsam an.

Folgende Themen sollen in diesem Elternbrief angesprochen werden:

  1. Die Woche der Pünktlichkeit ist ausgewertet
  2. Das Bezahlsystem beim Catering läuft wieder und
    es gibt ein Anschreiben der BSB: Neuer Maximalpreis für das Schulessen
  3. Verschmutzungen und Tags nerven: Alle Schüler*innen werden angeschrieben
  4. Sportfest am Ende des Schuljahres. Das Training kann beginnen.
  5. Das Jahrbuch ist fast fertig, die Spannung steigt

Bevor es aber losgeht, noch einen Einblick in den Eindruck von mehreren Besucher*innen der Schule bei verschiedenen Gelegenheiten in den letzten Wochen (andere Lehrer*innen bei schulübergreifenden Veranstaltungen, Schulleitungen anderer Schulen, Bewerber*innen auf ausgeschriebene Lehrer*innenstellen, Freunde der Schule bei der Vernissage n der GAlerie!): „Ich wurde von zwei Schülern bis zu dem Raum gebracht, in dem xy stattfand.“ „Es ist aber schon ziemlich sauber hier im Vergleich.“ „Ihre Schüler*innen grüßen ja von selbst.“ „Sehr freundliche Atmosphäre hier.“  So nette Kommentare zu Ihren Kindern. Sehr erfreulich, oder? Wir freuen uns als Lehrkräfte auch daran, dass weitgehend doch ein ausgesprochen netter Umgangston unter den Schüler*innen, aber auch zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen herrscht. Daran haben Sie einen erheblichen Anteil – danke!

 

1. Die Woche der Pünktlichkeit ist ausgewertet

Vor zwei Wochen haben wir eine Woche lang die Pünktlichkeit in den Fokus der schulischen Aufmerksamkeit gehoben: Neben einer namentlichen Einlasskontrolle zwischen 7:59  und 8.15 Uhr an den Außenpforten der Schule durch Schulleitungsmitglieder haben die Lehrer*innen die Zuspätkommer (bis auf die Jahrgänge 5 und 6) vor den Unterrichtstüren warten lassen und dann zu einem angemessenen Zeitpunkt erst eingelassen, wenn der Stundenbeginn nicht mehr unterbrochen wurde. Und häufig wurde das Thema Pünktlichkeit von den Lehrkräften oder auch den Schüler*innen angesprochen und dann diskutiert. Erwartungsgemäß waren nicht alle zu spät gekommenen Schüler*innen von der Bedeutsamkeit des Themas überzeugt, aber – es war ein erkennbares Signal, dass es uns, „der Schule“ ein wichtiges Thema ist.

Hat sich die Hypothese, dass das Verspätungsproblem relevant sei, bestätigt?

Der Blick auf die zusammengefassten Ergebnisse zeigt folgendes Bild:

Positiv zu vermerken ist, das Verspätungen in den Jahrgängen 5 und 6 eigentlich keine Rolle spielen.

Allerdings gibt es dann eine Mittelstufen-Range, die (schon?!) ab Jahrgang 7 beginnt; und nochmals gesteigert fallen die Jahrgänge 10 und 11 auf. Die Abiturient*innen waren schon befreit vom Unterricht.

 

Die Jahrgangszahlen verfälschen das Bild ein wenig, denn in manchen Jahrgängen tragen einzelne Klassen und auch mehrfach zu spät gekommene einzelne Schüler*innen zu der Gesamtzahl bei.

Jg. Zahl der in der KW 16 zwischen 7:59 und 8.15 Uhr zu spät gekommenen Schüler*innen

(in Klammern Einzelne, die mehrfach zu spät gekommen sind)

5 4
6 7
7 21 (1)
IVK 7 (2)
8 18 (1)
9 23 (1)
10 31 (7)
11 32 (6)
143 (18)

 

Grob gerechnet kommen im Schnitt ca. zwei Prozent unserer Schüler*innen pro Tag zu spät zum Unterricht. Ist das viel? Ist das wenig?

Vermutlich bewerten wir das nicht alle gleich. Manche hatten noch Schlimmeres befürchtet, dennoch sehen wir auch die jetzige Zahl als zu hoch.

Was aus der Woche folgt:

  • Wir hoffen, dass das Signal durch diese Woche sich auf eine Absenkung der Problematik auswirkt; immerhin ist deutlich geworden, dass „die Schule“ die Pünktlichkeit wichtig findet.
  • Wenn sich Schüler*innen mehr als einmal in der Woche verspätet hatten, haben die KL mit den Eltern ein Gespräch dazu geführt.
  • Wir werden auch weiterhin das Thema wichtig nehmen und durchaus auch weiterhin zu spät kommende Schüler*innen erst dann in den Unterricht hineinlassen, wenn es den Beginn der Stunde nicht mehr (so arg) stört – Ausnahme: Jg. 5 und Jg.6.
  • Und wir bitten Sie, weiterhin auch darauf zu achten, dass Ihre Kinder rechtzeitig von zuhause losgehen…

 

2. Das Bezahlsystem beim Catering läuft wieder und
es gibt ein Anschreiben der BSB: Neuer Maximalpreis für das Schulessen

Nach einigen Ruckeleien im Bezahlsystem nach dem Catererwechsel konnte jetzt Entwarnung gegeben werden: Das bekannte Bezahlsystem läuft wieder. Die Eltern, die das konkret betrifft, sind auch alle per Extra-Mail benachrichtigt worden.

Vor dem Hintergrund allgemeiner Preissteigerungen sind auch die Caterer der Schulen auf die Bildungsbehörde zugekommen, um den Preisdruck zu besprechen. Das Ergebnis der daraus folgenden Änderungen lesen Sie im Anhang der Mail…

 

3. Verschmutzungen und Tags nerven: Brief an alle Schüler*innen

Auch wenn Besucher von außen unsere Schule oft als gepflegt und sauber wahrnehmen (s.o.), haben wir doch in den letzten Wochen vermehrt mit Verschmutzungen, Tags, politischen „Botschaften“ und sexualisierten Zeichnungen auf Toiletten und Wänden zu tun. Leider sind die Urheber*innen nur sehr mühsam oder gar nicht herauszubekommen. Zwar haben wir in den letzten Wochen auch schon Täter identifiziert, die auch für die Sachbeschädigungen haftbar gemacht werden, aber noch nicht alle. Und nach wie vor kommen immer wieder weitere Sachbeschädigungen vor.

Nun wählen wir das Mittel des Briefes an alle Schüler*innen, um das Thema auch in den Klassenratsstunden und KL- oder Tut-Unterrichtsstunden offiziell in den Fokus zu rücken. Besprechen auch Sie als Eltern das Thema gerne zuhause. Vielen Dank!

Wir erhoffen uns davon einen positiven, weil verschmutzungskritischen Mainstream in der Schüler*innenschaft, der auch gegenüber den (vermutlich sehr wenigen) Verantwortlichen hörbar geäußert wird.

 

4. Sportfest am Ende des Schuljahres. Das Training kann beginnen.

Sport draußen – im zweiten, im Sommerhalbjahr wieder vermehrt möglich und auch mit Blick auf das anstehende Sportfest am 6.7.2023 sehr sinnvoll. Natürlich wünschen wir allen Schüler*innen Spaß und Freude beim Sporttreiben und Trainieren an der frischen Luft. Enorm wichtig für die Gesundheit, nicht nur jetzt, auch später.

In diesem Zusammenhang eine Vorankündigung: Im kommenden Schuljahr, der genaue Termin steht noch nicht fest, wird unsere „Haubach-Halle“ saniert. Diese Sanierung wird etwa ein ganzes Jahr dauern, und während dieser Zeit wird ein Drittel der Sportstunden nicht mehr in der Halle, sondern eben draußen stattfinden müssen. Selbstverständlich wird das eine Umstellung bedeuten, nict alle werden hellauf begeistert sein, aber: Vielleicht ist das auch eine Chance. Die Sportlehrer*innen haben schon längst begonnen, gute Alternativen zum Hallensport zu planen…

 

5. Das Jahrbuch ist fast fertig, die Spannung steigt

Das Jahrbuch ist fast fertig, die Spannung steigt …

 

Mit freundlichen Grüßen, gez. Ulf Nebe