Schuljahr 21 | 22

Elternbrief Nr. 20 | Mai 2022

Liebe Eltern!

Die Testpflicht wird gelockert.

Sie haben davon womöglich in der Zeitung oder in anderen Medien schon gelesen, und deshalb bewegen Sie sicher folgende Fragen:

Was bedeutet das im Einzelnen?

Wer muss sich noch testen und wer darf?

Und: Was heißt das konkret für die nächste Woche?

Stand heute ist, dass die Testung nicht mehr verpflichtend sein soll für diejenigen, die doppelt geimpft sind, die einmal geimpft und einmal genesen sind, und für die, die nur genesen sind (wenn die Genesung nicht länger als 90 Tage zurückliegt). Alle anderen unterliegen noch der Testpflicht.

Es kann gut sein, dass wir diese nicht ganz unkomplizierte Abfrage tatsächlich nach den Maiferien machen müssen und Ihr Kind dann einen entsprechenden Nachweis vorzeigen muss, wenn Sie nicht mehr wollen, dass Ihr Kind sich zweimal pro Woche testet.

Vielleicht – das wird derzeit ja auch diskutiert – wird die Selbsttestung in Kürze aber auch generell für alle freiwillig; dann wird die Abfrage und eine Listenführung deutlich einfacher.

Deshalb soll in der nächsten Woche folgendes Übergangsverfahren gelten:

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Kind an den regelmäßigen Testungen am Montag und Donnerstag in der Schule teilnimmt und Ihr Kind geimpft oder genesen ist, dann schreiben Sie das in den Schulplaner (unter „Notizen“ in die Kalenderwoche vom 9.-13.Mai) mit einer der folgenden Begründungen
Mein Kind (NAME, VORNAME) soll nicht mehr an der regelmäßigen Testung teilnehmen,

  1. a) … weil es schon zweimal geimpft ist,
  2. b) … weil es einmal geimpft und mindestens einmal genesen ist oder
  3. c) … weil es nach dem 7.2.2022 genesen ist.

Wenn Ihr Kind an den Testungen weiterhin teilnehmen soll, dann müssen Sie nichts schreiben.

Für die nächsten beiden Wochen soll dieses Vorgehen reichen. Sollte es dann keine generelle Freiwilligkeit geben, werden wir übernächste Woche die entsprechenden Nachweise kontrollieren müssen.

Die Möglichkeit der Testung in der Schule halten übrigens die allermeisten Schulbeteiligten angesichts weiterhin hoher Inzidenzen durchaus für ein sinnvolles Instrument der Vorbeugung.

Die Freiwilligkeit des Maskentragens führt bislang noch nicht dazu, dass alle ohne Maske im Unterricht und auch nicht im Gebäude unterwegs sind. Genau beziffern können wir das nicht, es gibt große Klassenunterschiede, aber man sieht die Masken also durchaus noch.

Wie schön wäre es, wenn die Pandemie wirklich im Griff wäre. Das geht uns allen ja so, und die neuen noch ungewohnten Freiheiten fühlen sich natürlich auch herrlich an. Dass wir gleichzeitig noch Sorge haben und uns auch für die sog. vulnerablen Gruppen weiter sorgen, das ist aber eben auch so.

Hoffen wir gemeinsam auf weiterhin gutes Wetter, das uns viel Draußen-Sein ermöglicht (gut, nachts könnte es durchaus auch einmal regnen!), und bleiben wir schon noch ein wenig vorsichtig.

Herzliche Grüße                                                                    gez. Ulf Nebe

P.S.: Und noch eine kleine Nachricht vom Austausch nach Marseille, wo derzeit einige unserer Mittelstufenschüler*innen sind: Es läuft gut, auch dort scheint die Sonne, die Begegnungen machen Spaß und wir freuen uns, dass diese eben auch wieder möglich geworden sind! Bien cordialement!