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Das Eigene und das Andere
– Ein Projekt mit der Künstlerin Anne Karweck-Kim

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Den Impuls für die Arbeit der beiden Profilkurse S2 (Leitung Heidrun Kremser und Antje Strehlow) im Sommersemester 2014 gab die Begegnung mit der Künstlerin Anne-Karweck-Kim.

Anne Karweck-Kim kombiniert in ihren großformatigen Ölmalereien zum Thema „Clash of Cultures“ Elemente ganz unterschiedlicher Herkunft: Details aus den Bildern alter Meister treffen auf Postkartenmotive, abstrakte Bildstrukturen mischen sich mit Gegenständlichem –  und im neu entstehenden Zusammenhang wirken diese Fragmente aus ganz verschiedenen Welten mit- und aufeinander und eröffnen dem Betrachter vielfältige Perspektiven.

Anne Karweck Kim Aus der Serie

Bei einem Atelierbesuch in der Dosenfabrik lernten die Schüler/innen die Arbeiten der Künstlerin kennen. Mit ihrer zum Teil fast altmeisterlich anmutenden Technik konnte Anne Karweck-Kim die Gruppe beeindrucken, aber vor allem die Verbindung ganz gegensätzlicher Arbeitsmethoden rief das Interesse der Schüler/innen wach und regte sie zur Interpretation an.

Das Atelier bot genügend Platz, um gleich im Anschluss gemeinsam an die Arbeit zu gehen: Auf großformatigen Papierbahnen hatten wir im Vorfeld ganz unterschiedliche Motivfragmente platziert. Den Schüler/innen kam nun die Aufgabe zu, eine gestalterische Verbindung zwischen ihnen herzustellen.
Farben, Pinsel, Stifte – und viel Platz – da konnten wir in die Vollen gehen.

Diese Arbeit bot einen Vorgeschmack auf das Semesterprojekt, das sich nun anschließen sollte.
Unter dem Titel „Das Eigene und das Andere“ waren die Schüler/innen zur Auseinandersetzung mit ganz persönlichen Lebensmotiven aufgefordert.
Was ist mir in meinem Leben wichtig? – Welche Erfahrungen haben mich geprägt? – Wo stehe ich und wohin möchte ich? – Fragen wie diese leiteten die Bildfindungsprozesse ein.
Die Schüler/innen waren aufgefordert, dazu ihren Erinnerungen, Wünschen, Ängsten, Sehnsüchten, Träumen, Vorhaben oder Alltäglichkeiten nachzugehen!
Dem Beispiel Anne-Karweck-Kims folgend sollte es in der Arbeit dann aber um die Verbindung dieses „Eigenen“ mit dem „Anderen“ gehen – dem, was fremd, unerreicht oder erträumt ist.

Keine leichte Aufgabe. Während die Ideen langsam reiften, brachte uns Anne Karweck-Kim in einem kleinen Workshop die Technik der Ölmalerei nahe. Und schnell erkannten wir, welche Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten diese Technik bietet, die im „normalen Kunstunterricht“ nur selten auf den Plan gerufen wird.

In den folgenden Wochen entwickelten sich die Arbeiten der Schüler – langsam, aber sicher.
Gemeinsam mit den Arbeiten Anne Karweck-Kims wurden sie gleich im Anschluss an die Sommerferien in der Galerie (Galerie - Anne Karweck-Kim) präsentiert.

Das Eigene Collage