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Englisch

LEO Lingo Englisch Sprachcamp - ein Pilotprojekt mit den Klassen 6a und 6b

Leo lingo 1

„Hey, my name is Joe, and I work in a button factory..." trällerten und gestikulierten die ersten Kinder bereits wenige Stunden nach unserer Ankunft. Wo sind wir denn hier gelandet? Das ist doch eine Aufwärmübung, welche uns aus dem Skilager vertraut ist!

Statt in die Berge ging es aber an die Ostsee. Der Streik der Nord-/Ostseebahn wurde gekonnt umschifft. Herrn Hecker gelang es noch in letzter Minute einen Reisebus zu organisieren. So konnten wir entspannt einer Woche im idyllischen Fachwerkhäuschen an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns mit unseren Lehrern Frau Beer, Frau Peal, Herrn Bär und Herrn Hecker entgegen sehen. Jedoch weit gefehlt. Es blieb kaum Zeit die Koffer aus dem Bus zu fischen, schon angelten sich Sarah aus Chicago, Cailin aus Seattle, Brendan aus Alaska und Alfie aus England die ersten Schüler.

Auf neugierige und dringende Fragen wie „Wo ist denn unser Zimmer? Ich muss mal, wo kann ich denn...?" kam keine Reaktion. Ohne Englisch kamen die Schüler nicht weiter. Doch sie lernten schnell.

„Klotzen, nicht Kleckern" hieß die Devise der vier Sprachcampgruppen. Sieben Stunden täglich wurde gepaukt, gebüffelt, im Takt gehüpft, Baseball, American Football und Cricket gespielt. Tauziehen am Strand, Sandburgen bauen, Vokabelspiele und vieles mehr stand auf der Tagesordnung. „Unterricht in der Schule ist weniger anstrengend", keuchten die Mädchen und Jungen schon am ersten Tag.

Die einzelnen Gruppen schrieben jeweils ein Theaterstück, kreierten phantasievolle Kostüme und probten, was das Zeug hielt. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. So tanzte Michael Jackson über die Bühne, Harry Potter verzauberte und das Cookie-Monster krümelte auf das Publikum. Tosender Applaus als Belohnung für eine Woche harte Arbeit, das hatten sich die Schüler regelrecht verdient.

Leo lingo 2

Selbst der Ausflug nach Wismar ließ wenig Luft zum Verschnaufen, dort hielt uns die Stadtralley auf Trab. Etwas Entspannung gab es dann doch am Lagerfeuer mit Stockbrot und beim Grillabend, wo trotz voller Backen eifrig über die Aktivitäten des Tages diskutiert und geplaudert wurde.

Mit einem Berg neuer Eindrücke und Ideen ging es in den Bus zurück nach Hamburg. Und wieder ertönte es: „Hey, my name is Joe, and I work in a button factory ..."

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