Digitale Technologien sind zu einem alltäglichen Bestandteil geworden – zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit. Ein Leben ohne Internet oder Smartphone ist kaum noch vorstellbar. Doch wie funktionieren diese digitalen Systeme eigentlich? Welche Ideen und Konzepte stecken hinter Apps, Webseiten oder Computerspielen? Und wie entstehen Bilder, Texte und Interaktionen auf dem Bildschirm?
Im Fach Informatik geht es darum, die digitale Welt bewusst wahrzunehmen und schrittweise zu verstehen. Die Schüler*innen lernen grundlegende Prinzipien kennen, auf denen moderne digitale Anwendungen beruhen: Wie Informationen im Computer dargestellt werden, wie Algorithmen arbeiten, wie Programme aufgebaut sind und wie verteilte Systeme wie das Internet funktionieren. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie digitale Technik entsteht und wirkt.
Der Informatikunterricht ist praxisnah aufgebaut und vermittelt Inhalte altersgerecht und schrittweise. In den Jahrgängen 7 und 8 wird Informatik als Pflichtfach unterrichtet. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Auseinandersetzung mit der digitalen Darstellung von Informationen (z. B. Grafiken, Kodierung, Bits und Bytes), verteilte Systeme sowie der Aufbau neuronaler Netze (Künstliche Intelligenz). Auch Algorithmik in Form von text- und blockbasierter Programmierung mit unterschiedlichen (Pseudo-)Sprachen wird in den Fokus gerückt.
In den Jahrgängen 9 und 10 wird Informatik als Wahlpflichtfach angeboten. Die Schüler*innen beschäftigen sich hier vertieft mit der Webseitenerstellung und Skriptprogrammierung (HTML und JavaScript), der imperativen Programmierung (PHP) sowie mit relationalen Datenbanken (SQL). In der Oberstufe kann Informatik ebenfalls als Wahlpflichtfach gewählt werden. Themen sind dann unter anderem objektorientierte Programmierung, funktionale Programmierung, Kryptologie und Künstliche Intelligenz.
